Gesundheit
Wirkung von Cholesterin-Medikament auf entzündliche Erkrankungen zugeordnet

Der Cholesterin-Medikament simvastatin, die eine der am häufigsten verwendeten Arzneimitteln in der Welt, hat auch eine positive Wirkung auf die Immunabwehr bei Krankheiten wie Typ-1-diabetes, multiple Sklerose und rheumatoide arthritis. Dänische Forscher haben nun erforscht, warum das so ist, und Ihre Erkenntnisse können zur Verbesserung der Behandlung.

Neue Forschung von der Universität Aarhus hat gezeigt, wie simvastatin, einem der am häufigsten verwendeten Medikamente in der Welt – in der Regel verschrieben, um den Cholesterinspiegel zu senken – hat auch eine direkte Wirkung auf die Immunabwehr. Diese Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen.

Gesucht-nach der Erklärung des unerwarteten Effekts

Das Immunsystem, das normalerweise schützt den Körper vor Infektionen und Fremdkörpern, manchmal greift das körpereigene Gewebe. Dieser Fehler im Immunsystem, deren Ursache unbekannt ist – Ergebnisse in einem chronischen Zustand der Entzündung, die bricht das Gewebe. Dies wiederum löst Krankheiten wie rheumatoide arthritis, multiple Sklerose und Typ-1-diabetes.

Im Falle der multiplen Sklerose, das Immunsystem zerstört das zentrale Nervensystem, während die Entzündung wirkt sich auf die Nieren, die Augen und Tastsinn sowohl für Typ-1 und Typ-2-diabetes, führt zu einer Vielzahl von Komplikationen. Allerdings simvastatin nachweislich reduziert den Grad der Entzündung in diesen Krankheiten, obwohl es manchmal verabreicht werden, die in hohen Konzentrationen wirksam sind. Der Grund, warum es funktioniert, so entzog sich die Forscher so weit.

„Simvastatin – und Statine im Allgemeinen – sind nicht dafür ausgelegt, um diesen Effekt zu haben. Wir haben jetzt identifiziert einen neuen Mechanismus, die die basis für die Wirkung, und dies eröffnet neue Chancen für die Entwicklung eine bessere Substanz zur Bekämpfung dieser entzündlichen Erkrankungen. Es ist eine interessante Serie zu verfolgen, weil sehr viele Menschen können die Statine ohne nennenswerte Nebenwirkungen“, erzählt Thomas Vorup-Jensen, Professor an der Abteilung von Biomedizin an der Universität Aarhus.

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